Freitag, 20. Dezember 2013

Traum 64 (16.12.2013)

Ich fahre mit dem Bus zu einer Verkleidungsparty in einer Galerie, die von Finnen betrieben wird.
Mit mir im Bus sind einige meiner Freunde, die nicht mit dabei sein werden, wenn ich die Galerie gleich mit gezogener Waffe überfalle. Ich ziehe mir kurz vorm Aussteigen im Bus einen dicken, blauen Rollkragenpullover an, darüber eine beige Rentnerjacke und als Strumpfmaske eine wollene Pudelmütze.
Auf der finnischen Verkleidungsparty ist auch meine Schwester, die irgendwie in die Organisation des Ereignisses involviert ist. Es ist nicht das erste Mal, dass ich diesen Ort überfalle und beraube. Ich werde aber von den Gästen und Betreibern identifiziert und erkannt, weil meine Haare unter der Wollmütze durchblitzen, und weil ich die Mütze während des Überfalls abnehme. Ich flüchte. Siedendheiss schiesst es mir den Rücken runter: Ich habe den wichtigsten Teil der Beute, das Geld, das dort in Scheinbündeln einfach so herumlag, liegengelassen! Stattdessen habe ich nur das Essen mitgenommen.
Die Polizei sucht mich nun. Ich flüchte in eine Siedlung in Hamburg mit alten, hohen Tannen, hügeligen Wiesen und Tiefgaragen. Umsäumt wird diese Landschaft von kleinen Fachwerkhäusern. Ich gelange dahin, indem ich ein kleines Heckenlabyrinth durchquere. Mir wird schlagartig bewusst, dass ich kriminell bin, und dies schon seit einer geraumen Zeit. Wie lange schon? Wieso habe ich es nicht bemerkt? Die Siedlung ist bewohnt von reichen Finnen, die meisten sind Künstler. Überall laufen kleine Kinder herum, die lärmend und fröhlich im Freien spielen. Die Kinder warnen mich vor der Polizei, die mich sucht, so dass ich immer wieder flüchten kann. Dann ziehe ich mich aus, weil es eh Sommer ist, und weil die Polizei mich dann ja auch viel schlechter identifizieren kann. Ich gehe in ein finnisches Dampfspassbad. In der Umkleide ist eine Gruppe jugendlicher Hiphopper, teilweise mit Migrationshintergrund, aber offensichtlich aus wohlhabenden Elternhäusern, womöglich aus Eimsbüttel, Eppendorf, Blankenese. Ich lege mich mit den Jugendlichen an. Genau in dem Moment kommt meine Schwester in die Umkleide. Offenbar hat sie mir verziehen, ich hatte ja immerhin die Galerie mit der Party überfallen, die sie mitorganisiert hat. Sie gibt mir den Tip, mich vorübergehend auf der Toilette vor der Polizei zu verstecken. Während ich mit meiner Schwester rede, klopfen die Hiphopper auf meinen Bauch, machen sich darüber lustig. Sie selber sind alle viel durchtrainierter. Ich schreie die Teenager an: "Mann, die Bullen sind hinter mir her!" da verstummen sie und haben auf ein mal Respekt vor mir.
Ich begebe mich in die Klokabine. Die blauen Kacheln sind warm. Nach einiger Zeit wird mir langweilig. Ich mache meine Haare schnell nass, weil die dann nicht mehr blond sind, sondern dunkler, was die Polizei sicher davon abhält, mich zu identifizieren. Ich begebe mich ins finnische Saunaspaßdampbad. Im Bad sind überall aggressiv aussehende Lesben mit Kurzhaarschnitten. Sie haben sämtliche Dampfdüsen, die rot aus dem gekachelten Boden kommen und angenehmen Dampf machen, besetzt. Das Dampfbad ist ja die Galerie, wo die Verkleidungsparty war!

Freitag, 8. November 2013

Sonntag, 13. Oktober 2013

WARUM IST DAS SO?

Ich habe eine Umfrage bei "GuteFrage.Net" gestellt, und SCHWUPS!, wurde die Umfrage gelöscht. Sehr bedauerlich, dabei war die Umfrage durchaus ernst gemeint. Wer kann mir weiterhelfen??? Und WARUM wurde die Umfrage gelöscht???

Mittwoch, 11. September 2013

Bayern

...vor einiger Zeit habe ich meine Liebe zu Bayern entdeckt - der Dialekt, das Brauchtum, das Essen und Trinken, Trachten und ähnliches. Sich als Bayer zu fühlen ist eine Lebenseinstellung, ganz unabhängig vom Wohnort. Auslöser war Maxl Graf's Video "Kaum schau I auf d' Uhr, is scho Herbst!". Dies hat mich ästhetisch stark berührt. Hier einige optische Eindrücke von meiner Verwandlung zum Bayern:





Mittwoch, 24. Juli 2013

LUFTLANDEOPERATION

...ist der neue Track meiner Band Chemo Clyde. Kurz zum Inhalt: In der Vergangenheit wurden Luftlandeoperationen ohne sichernde Vorauskräfte und ohne speziell ausgebildete Späh- und Kommandosoldaten durchgeführt. Dies führte zu hohen Verlusten, da das mitgeführte Material nicht bei der Truppe ankam. Der junge Soldat erleidet weniger Verluste, wenn schwere Panzer, Panzerspähwagen und Panzerhaubitzen auf Selbsfahrlafette mit P 90 und C3 per Fallschirm ins Zielgebiet verbracht werden. Luftlandeoperationen werden von Fallschirmjägern durchgeführt und von Luftlandepionier-, Luftlandeaufklärungs-, Luftlandefernmelde- und Luftlandeunterstützungseinheiten unterstützt. Seit dem Einsatz von Hubschraubern ist jede infanteristisch ausgebildete Einheit in der Lage, Luftlandungen durchzuführen. Dazu benötigt diese Einheit nur wenig Vorbereitungszeit, während der die handelnden Soldaten auf das Verhalten zum Besteigen und Verlassen des Hubschraubers sowie auf Handlungen während des Fluges und bei Gefahrensituationen vorbereitet werden. Nach der Anlandung werden die entsprechenden infanteristischen Handlungen durchgeführt. DOWNLOAD for FREE und ANHÖREN ist GANZ EINFACH. Man KLICKT AUF DIESEN LINK: LUFTLANDEOPERATION

Dienstag, 26. Februar 2013

DAS AUGENFRÜHSTÜCK

Das NEUE LIED VON CHOMOLUNGMAS KLEID!!! Download und ANHÖREN hier: DAS AUGENFRÜHSTÜCK

Dienstag, 22. Januar 2013

KONZERTANKÜNDIGUNG FRAPPANT 25.1.2013 21 Uhr

...Chomolungmas Kleid spielt mit SPÜLLER-MÜLLER!!!! Mit BRANDNEUEM, HEISSEN neuen SONG "FIST OF STRANGERS"!!! YEAAAAAAAAHHHH!!!

Freitag, 18. Januar 2013

Zweifelhaftes Social Media Management beim NABU

Beim NABU sollen vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene kindgerecht für Umweltschutz sensiblisiert werden. Ihr schönstes Projekt ist zur Zeit der Schutz des Wolfes. Wölfe sind seit ca. zehn Jahren wieder in Mitteleuropa heimisch. Ich persönlich finde das gut. Den Wölfen ist das aber vollkommen egal, ob kleine und große NABU-Fans Wölfe niedlich finden, oder ob sie von angeblichen "Wolfshassern" als "Schadwölfe" bezeichnet werden. Wölfe sind scheu und gehen dem Menschen aus gutem Grunde aus dem Weg. Nicht so gelungene Publicity findet sich jedenfalls auf der NABU-Seite, wo auf der Sidebar ein Online- "Wolflernspiel" beworben wird - das Icon ist eine Grafik, die seltsame Assoziationen zum Thema Wolf und Kinder erzeugt...

Freitag, 4. Januar 2013

Studiengemeinschaft Darmstadt

AAAAAHRGH!!! Ich werde andauernd mit dieser BESCHEUERTEN WERBUNG, wo diese karriereorientierten Northfacejackenträger mit frischgewaschenen Haaren eine Wendeltreppe in Zeitlupe hochhüpfen, bombardiert. Allerdings ist die Musik in der Werbung ganz geil. Würde ich gerne für Chomolungmas Kleid ausklauen...

Mittwoch, 2. Januar 2013

Schmähliche Feigheit

Schmähliche Feigheit Den, der sich nicht wehren wil, heist man, wie man heist das Theil, Das deß Hundes Weib so frey pflegt zu brauchen und so geil. Wie so diß? Weil ieder Hund dran sich macht, dran reibt, dran reucht, Und also den feigen Mann ieder braucht, wie ihn nur deucht, Oder weil die deutsche Welt weiland einen Hund band auff Dem, der auß der Schlacht entgieng, nicht durch Gegenwehr, durch Lauff. -Friedrich von Logau

Freitag, 30. November 2012

Chomolungmas Kleid Bandgeschichte

„Musikindustrie zerstören, freie Musik hören!“ – Unter diesem Motto sind auf dem Musikwiki der Universität Gühlen-Glienicke zahlreiche freie Musikstücke zu sehen bzw. zu hören, so auch das komplette Repertoire von Chomolungmas Kleid, einer Boy-Group aus Ernst-Thälmann-Stadt Hamburg. Wer sind diese Jungs, bei deren Konzerten die weiblichen Ventilatoren kreischen und reihenweise in Ohnmacht fallen? Bandleader und Leadsänger Assurbanipal Schmerz nahm bereits als Kind Gesangsunterricht und studierte an der Moskauer Lomonossowuniversität Gesang und klassisches Ballett. Er graduierte mit summa cum laude und kehrte nach seinem Abschluss nach Deutschland zurück, um im Harburger Untergrund eine Nahkampfausbildung zu absolvieren. Hier lernte er im Jahre 2006 Sloyment kennen; allerdings vergingen weitere zwei Jahre, bis sich das Projekt „Chomolungmas Kleid“ aus dem Boden stampfte. Keyboarder und Synthesizer-Freak Lech stammt aus einer polnischen Arbeiterfamilie. Er war bereits als Kind aktiv an der Beseitigung des stalinistischen Unrechtsregimes beteiligt. Sein Vorhaben, mit Erreichen des Eintrittsalters in die Gewerkschaft Solidarność einzutreten, konnte er nicht umsetzen, da aufgrund des von der Solidarność initiierten Verbotes sämtlicher Gewerkschaften auch die Solidarność verboten wurde. Aus Frust darüber wande er sich der Musik zu. Lech verwendet hauptsächlich einen Synthesizer mit Fake-Radioröhren, die nicht beschaltet sind. Selbst das orangefarbene Glimmen ist Fake, denn es kommt nicht von den Glühwendeln der Röhren, sondern von geschickt dahinter versteckten Leuchtdioden. Sloyment fungiert in der Band hauptsächlich als Backup-Vocal und ist quasi das dritte Rad am Wagen. Sein richtiger Name ist Gultor Großtorbay. Früher hatte er eine Pferdezucht im Weltraum. Aufgrund seines Glaubens musste er vom Planeten Rhombus 41 fliehen. Auf dem Weg nach Erde drei verliebte er sich in eine Echsenfrau, die aber aus rassehygineischen Gründen auf Erde drei nicht erlaubt sind. So verschlug es ihn vor zwölf Jahren mit seinem Raumschiff, das voller trächtiger, eingeölter Breitmaulstuten war, zu Assurbanipal und Lech.

Montag, 8. Oktober 2012

Pilze sammeln reloaded

Rund eine Woche später gehe ich heute zurück zu den Fliegenpilzen. Die sehen mittlerweile ein wenig anders von Farbe und Form aus, und es sind neue Hüte aus der Erde gesprossen. Die weissen Punkte sind größtenteils vom Regen weggewaschen- das sind nämlich Überbleibsel der allerersten Haut des Fliegenpilzes. Das vor einer Woche fotografierte Exemplar ist im Übrigen der Fliegenpilz mit der Einkerbung. Warum die Farbe von einem satten, feurigen Rot zu Orange gewechselt hat, würde mich interessieren. Jedenfalls weiß ich, dass Fliegenpilze oft mit Steinpilzen an der gleichen Stelle wachsen. Die Myzele der beiden Pilzarten sind auf eine geheimnisvolle Weise symbiotisch miteinander verbunden. Daher habe ich mich entschlossen, den Fundort noch einmal genauer abzusuchen. Und siehe da: Etwas versteckt im hohen Gras ein taufrischer, von jeglichen Parasiten verschonter Riesensteinpilz, der groß wie der Kopf eines Säuglings ist und stolze 800 Gramm auf die Waage bringt. Yeaaaah!!!

Freitag, 5. Oktober 2012

Pilze sammeln

Ich habe in diesem Jahr leider ausser diesem schönen Exemplar keine Steinpilze gefunden...

Dienstag, 21. August 2012

Ferkelstarter

"Ferkelstarter"... Was ist Ferkelstarter? Ferkelstarter ist spezielles Kraftfutter für Ferkel in der Schweinefleischproduktion. Bei einer Recherche zu Massentierhaltung bin ich auf diesen schönen Post in einem Bodybuildingforum gestoßen, viel Spaß beim Lesen: http://www.team-andro.com/phpBB3/ferkelstarter-t78658.html

Dienstag, 22. Mai 2012

Dinge, die ich kürzlich erwarb:

Das polnische Aftershave "Brutal". Und meinen salafistischen Koran. Man beachte die Adresse, an die das ganze geschickt wurde!!!

Sonntag, 15. April 2012

Professor Vitzliputzli

Die Wolke löste sich aus dem Verband der aufgetürmten Gaswand. Violett schimmernd und pulsierend formte sie sich zu einem Ball, wie Whisky in der Schwerelosigkeit.
Die künstliche Atmosphäre erschien den Zuschauern ganz anders als das Gewohnte. Es war ein Klima, in dem auch der Geist ganz neue Wege beschreiten wird, weil die physikalischen Gesetzmäßigkeiten so ganz anders waren.
"Wir sind jetzt Zeugen des Erwachen eines neuen Bewusstseins, meine Damen und Herren. Ich möchte an dieser Stelle Frank Herbert zitieren: "Vater, der Schläfer ist erwacht!"" Professor Vitzliputzli hielt eine Rede, die den besonderen, feierlichen Anlass illustrieren sollte. Die Rede war eigentlich völlig unnötig, da alle Anwesenden ohnehin die starken Veränderungen spürten.
Das Hintergrundlicht aus einer Lichtquelle hinter der graurosa Wolkenwand wurde gedämpfter. Eine spirituelle Energie strahlte vom Zentrum. Die Erde begann zu vibrieren. Alle Anwesenden hielten sich an den Händen, und obwohl sie nicht wussten, was geschah, hatte niemand Angst. Sie blickten auf einen leicht abschüssigen Abhang hinunter in ein Tal, wo die bizarren, sich stetig verändernden und wabernden Wolken sich zentrierten. Auch die Tierwelt wurde von dem nie da Gewesenen in Bann gezogen. Schwärme von Insekten und Vögeln sammelten sich auf den sanft geschwungenen Hügeln, die sich locker um das Tal mit dem Zentrum des Geschehens gruppierten.

Freitag, 16. März 2012

Montag, 28. November 2011

Люблю тебя и хлеб

Die neue Single von CHOMOLUNGMAS KLEID! Ladet sie uch runter, und zwar HIER!!!

Am Mittwoch den 30. November gibt es im Übrigen ein kleines Probekonzert im kachelraum des Frappant, wo unter anderem dieser Smashhit live am Publikum erprobt wird...

Donnerstag, 6. Oktober 2011

CUPCAKES OF THE WORLD: ADICTO GOLD from TURKEY



Bought in an turkish Supermarket. Design of the package is both appetizing and mysterious, with NUTRITION FACTS written in arabic on it. After opening a sweet, warm smell reaches the Nose. Not bad. But: The Picture of the ADICTO GOLD and the real Cupcake differ from each other! The taste itself: A avariciously making conglomerate of brown, sweet and monosodium glutamate aromatics, which is just PERFECT.
Summary: One of the best Cupcakes I have ever tasted. It really deserves the Name "ADICTO".

Samstag, 17. September 2011

Chomolungmas Kleid in Concert und Videoreleaseparty "Sehnsucht nach den Sternen"


„Einen Milchaufschäumer braucht der Mensch, um damit Milch zu schäumen. Wird er tief ins Glas getaucht, so fang ich sofort an zu träumen: Von dem Schaum der Milchstraße in der Nacht, vom endlos weiten Sternenmeer und von der weißen Weltraumbarke, von der Macht, und vom Kryonenheer“

Chomolungmas Kleid sind ein Duo aus Hamburg, die elektronischen Problemfolk machen.

Special Guest: Fee Reega

Beginn 22:30

Webseite:

http://uni-guehlen.de/CK

http://de-de.facebook.com/MountEverestsRock

DJs:

Der gelbe Satan

DJ Lotto

Dienstag, 16. August 2011

Chomolungmas Kleid im Frappant

Liebe Freunde,
am 24.9.2011 wird das neue Video der Weltöffentlichkeit präsentiert- bei der VIDEORELEASEPARTY zu Sehnsucht nach den Sternen, diesmal im Frappant!
Als besonderen Gast haben wir die Musikerin Fee Reega eingeladen, um uns zu unterstützen. Yeah!!!

Montag, 20. Juni 2011

Stilikone Humphrey Bogart





Ich will diese Anzüge und diese Frisuren. Jetzt!

Sonntag, 12. Juni 2011

Waffenfähiges Plutonium

Gastbeitrag von Sloyment

Gestern habe ich geträumt, ich wäre vom Nordpol zum Südpol zu Fuß gegangen, so wie Frank Schöbel es besingt. Da durch die globale Erwärmung das Wasser schneller verdampft, ist der Meeresspiegel gewaltig gesunken, so dass man die Ozeane an den flachsten Stellen in der Tat zu Fuß durchqueren kann. Der Mann vom Reisebüro erklärte mir die genaue Route, und dann ging es los. Als ich wieder zurück in Hamburg war, rief mich meine Mutti von ihrem Händi aus an. Sie war auf eigene Faust zum Südpol geflogen und nun enttäuscht, dass ich schon wieder weg war. Ausserdem hatte sie die Orientierung verloren und konnte nicht mehr zum Flugplatz zurückfinden. Deshalb sollte ich sie abholen, was mir aber zu viel war, denn ich brauchte erstmal ein bisschen Verschnaufung. Ich ging daher auf OpenStreetMap und erklärte ihr den Weg so gut es ging am Telefon. Danach rief mich Assurbanipal an, ob wir zusammen Musik machen; er sei gerade in der Nähe. Ich bejahte dies, und kurze Zeit später stand er vor der Tür mit drei großen runden Kaffedosen voller Chemikalien. In diesen Dosen sei waffenfähiges Plutonium, ganz schwer ranzukommen, aber damit könnten wir bei unserem nächsten Konzert den Super-Bühnenshow-Effekt schlechthin abliefern. Assurbanipal steht nämlich auf Atombombenexplosionen. „Aber dann sind ja alle unsere Fans tot.“ wendete ich ein, und Assurbanipal agreete instantaniously, dass wir die Chemikalien beim Konzert doch nicht einsetzen würden können. Schlimmer noch! Mit waffenfähigem Plutonium in der Tasche sollten wir uns besser nicht erwischen lassen. Der Besitz allein sei bestimmt strafbar, sagte ich, und wir würden dafür bestimmt hingerichtet. Also warfen wir die Dosen in den Kofferraum vom Auto von Assurbanipals Eltern und fuhren kreuz und quer durch die Stadt, um sie irgendwo loszuwerden. Zuerst fuhren wir zum Schrottplatz, aber dann hatte ich doch Bedenken: früher oder später würden die Kaffeedosen durchrotten, und dann würden mit dem Plutonium weite Landstriche verseucht. Also kämen wir wohl oder übel nicht umhin, das Plutonium zu verbrauchen. Wir fuhren also zur Elbe, um ein kleines Feuerwerk zu machen, aber vorher nochmal zu mir nach Hause, um die Videokamera zu holen. Vielleicht könnten wir die Aufnahmen ja noch für die Stadtzertrampelungszene in unserem nächsten Musikvideo gebrauchen. Als wir an der Elbe ankamen, kam mir die Idee, wir könnten die Dosen ja auch einfach bei der Polizei abgeben und behaupten, wir hätten sie an der Elbe gefunden. Assurbanipal war einverstanden. Also kehrten wir wieder um und fuhren erstmal zu Aldi, um uns Süßigkeiten zu kaufen. Als wir wieder rauskamen und die Tüten in den Kofferkasten luden, bemerkte ich an den Kaffedosen mit dem spaltbaren Material an der Seite einen kleinen, unleserlichen Schriftzug. Ich versuchte ihn zu entziffern: „Ritter“ stand dort mit Schlagbuchstaben eingeprägt. „Hast du die Dosen von Holger Ritter bekommen?“ – „Ja, woher weißt du das?“ Warum bin ich darauf nicht eher gekommen? Holger arbeitet in einer „Kaffeerösterei“, was nichts anderes ist, als ein Brutreaktor! Klar, dass er dort an sowas rankommt. Aber der Chef war listig und hat den Namen des Mitarbeiters in den Behälter graviert, damit dieser eben nicht geklaut wird. Wie dumm muss man sein! Wusste Holger das denn nicht? Der Chef muss es ihm doch irgendwann mal gesagt haben, sonst funktioniert der Trick doch gar nicht. „Wenn ich es herausfinden kann, dass die Dosen von Holger stammen, kann die Polizei das auch. Und wenn Holger aussagt, wem er die Dosen gegeben hat, weil er nicht hingerichtet werden möchte, dann werden wir hingerichtet, und Holger auch.“ Ratlos saßen wir auf dem Aldiparkplatz an diesem wunderschönen Sommertag. Nach einer Weile begannen wir, die Aldi-Schokolade zu verspeisen.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Berge und Meer

Gastbeitrag von Sloyment

Heute nacht habe ich geträumt, die Wessis hätten die gesamte Ostseeküste landschaftlich umgestaltet: von Lübeck bis Swinouschje wurden künstliche Gebirge aufgeschüttet. Ich fuhr mit der Touristen-Eisenbahn, und kein einziger Ort war mehr wiederzuerkennen. Die Berge sind viel zu steil! Sie passen überhaupt nicht in die norddeutsche Endmoränenlandschaft und sehen auch sonst total unecht und aufgeschüttet aus, dafür aber schön begrünt. Überall stehen jetzt Hotels herum, die aussehen wie die Häuschen von einem Modelleisenbahn-Bausatz. Mitunter lugen immer mal wieder Plattenbauten zwischen den Bergen hindurch. Sie sind Zeugnis moderner Architektur; nach der Wende verkamen sie jedoch zu Elendsvierteln. Ich belausche heimlich ein Rentnerehepaar. Die medizinische Versorgung habe sich seit der Privatisierung des Krankenhauses doch sehr verbessert, ruft er zu ihr in die Küche, während er mit einem Bier in der Hand auf der alten DDR-Couch sitzt und das Unterbelichtetenfernsehen guckt. (Keine Ahnung, wie ich in die Wohnung gekommen bin...)

Montag, 16. Mai 2011

Konzert auf dem Münzviertelstrassenfest am 4.6



CHOMOLUNGMAS KLEID LIVE auf dem tollen Strassenfest. Um 17 Uhr.
Alle Songs von Chomolungmas Kleid sind runterzuladen auf der offiziellen Webseite.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Aufgehübschte Hauptseite von Chomolungmas Kleid

Die offizielle Internetseite, auf der alle Downloads (demnächst auch als MP3) downloadbar sind,
ist nun optisch aufgehübscht und bedienerfreundlicher geworden.

http://musik.uni-guehlen.de/wiki/Benutzer:Chomolungmas_Kleid

Montag, 28. Februar 2011

Ein Streitgespräch zwischen Biologen


Doktor Schmerz:
Man beachte, dass die typische Blaufärbung von Fungi Mcinsallus herrührt, während der gräuliche, viel häufigerere Pilz dimoecter Psyrogaster weniger appetitlich aussieht. Allerdings ist erstere Pilzsorte sehr giftig.
Gronkor:
Pffff, von wegen Fachmann!!
Verwechselt einen Fungus Archaeopter Linnaeus mit einem Dimoecter Psyrogaster!
Was für ein Anfängerfehler!
Doktor Schmerz:
Äh, nein! Der F. Archaeopter Linnaeus besitzt eine grünlichere Myzelfärbung, darüberhinaus unterscheiden die beiden Arten sich hinsichtlich ihrer Enzymstruktur und des Habitats beträchtlich. Kein Wunder, gehört die Psyrogasterfamilie ja zu den unechten Schleimpilzen und nicht zu den Funguiden im eigentlichen Sinne.
Gronkor:
Nicht ganz richtig. Der F. Archaeopter Linnaeus besitzt eine hellgraue Myzelfärbung, grünlich ist sie beim F. Archaeopter Usbecii, mit dem dieser allerdings gerne verwechselt wird. Und ein Dimoecter Psyrogaster kann das - obwohl er bei diesen Lichtverhältnissen leicht für einen gehalten werden könnte - schon deshalb nicht sein, weil dieser bei Dunkelheit (die ja durch den verschlossen Deckel gegeben war) Epsoepsin produziert - eine für die gesamte Funguiden-Familie (also auch den hier zu beobachtenden Fungi McInsallus) auf Grund von deren reziprokem Eiweißkreislauf hochgiftigen Substanz. Dies hätte zu dem typischen, von von Stövelshagen bereits 1815 beobachteten "Verdrängungsring" geführt, der hier jedoch ausbleibt. Und es war auch von Stövelshagen, der zwei Jahre später die auch hier zu beobachtende Symbiose zwischen Fungus Archaeopter Linnaeus und Fungi McInsallus als erster beschrieb (vgl. Deutsche Mykophone Enzyklopädie von 1830, zweite Auflage, Eintrag "Fungi McInsallus").
Doktor Schmerz:
Es ist immer putzig und rührend, wenn auch Laien sich für die Fungologie interessieren. Aber doch erkennt man in deinen Urteilen, dass diese einer wissenschaftlichen Grundlage entbehren- "Verdrängunsgringe" beispielsweise sind eine Theorie des 19. Jahrhundertts, die aus den bescheidenen, damaligen Mitteln der Mykologie herrührt. Mit einem einfachen Enzymstaniographischen Test hättest du sofort ermitteln können, dass selbstverständlich keine Epsoezide oder sonstigen Mykotoxen in Myzel und Geflecht ausgesondert werden. Ergo: Es handelt sich hierbei um den Psyrogaster.
Gronkor:
Ach, dass der alte Streit zwischen Fungologen und Mykologen, bzw. besser: Mykodäten jetzt auch aufs Internet überspringen muss! Der Vorwurf, Mykodätie sei noch nicht einmal eine ernst zu nehmende Wissenschaft, gibt der alten Auseinandersetzung allerdings eine neue Qualität. Sie, Herr Kollege Dr. Schmerz, scheinen doch noch nicht einmal die bahnbrechenden mykodätischen Veröffentlichungen des Teams um Seyffert und Knuppski vom Colorado Institute of Biology zu kennen, in denen die Theorie der Verdrängungsringe, oder, um es Knuppskis Worten zu sagen: Diminuitivkerbungen auf dem Boden der Phylognomie sozusagen in das einundzwanzigste Jahrhundert hinüberrettet und gleichzeitig die "Fungologie" wieder ins Reich der Pseudowissenschaft verwiesen hat, wo sie hingehört.

Man denke nur an die längst widerlegte "Myzelreruptionsthese", auf der das gesamte Gedankengebäude der modernen "Fungologie" basiert und die spätestens 2002 von Florian Blumenthal in seiner bahnbrechenden Dissertation eindeutig widerlegt wurde. Aber diese Veröffentlichung scheint Ihnen irgendwie entgangen zu sein. Deshalb hier zur Erinnerung:

http://edoc.ub.uni-muenchen.de/79/

Dienstag, 15. Februar 2011

Wer erkennt sich hier wieder?

Sie brauchen die Zuneigung und Bewunderung anderer, dabei neigen Sie zu Selbstkritik. Zwar hat Ihre Persönlichkeit einige Schwächen, doch können Sie diese im allgemeinen ausgleichen. Sie haben beträchtliche Fähigkeiten, die brachliegen, statt dass Sie sie zu Ihrem Vorteil nutzen. Äußerlich diszipliniert und kontrolliert, fühlen Sie sich ängstlich und unsicher. Mitunter zweifeln Sie ernstlich an der Richtigkeit Ihres Tuns und Ihrer Entscheidungen. Sie bevorzugen ein gewisses Maß an Abwechslung und Veränderung, und Sie sind unzufrieden, wenn Sie von Verboten und Beschränkungen eingeengt werden. Sie sind stolz auf Ihr unabhängiges Denken und nehmen anderer Leute Aussagen nicht unbewiesen hin. Doch erachten Sie es als unklug, sich anderen zu freimütig zu öffnen. Manchmal verhalten Sie sich extrovertiert, leutselig und aufgeschlossen, manchmal auch introvertiert, skeptisch und zurückhaltend. Ihre Wünsche scheinen mitunter eher unrealistisch.

Montag, 10. Januar 2011

Sehnsucht nach den Sternen

Download hier:

http://85.214.128.10/div.uni-guehlen.de/Musik/ugu-CC0/Sehnsucht5.wav.mp3

Theodor W. Adorno über Schlager: „Schlager beliefern die zwischen Betrieb und Reproduktion der Arbeitskraft Eingespannten mit Ersatz für Gefühle überhaupt, von denen ihr zeitgemäß revidiertes Ich-Ideal sagt, sie müssten sie haben.“

★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ ★

An der Leninsternwarte,
dort wo die Pofressoren lehren
stand ich vor der Sternenkarte
und ließ es mir genau erklären,
wo bekomme ich den Superdiamant
und wo den Treibstoff für den Start
und wo bekomm ich den gesamten Proviant
für meine Sternenfahrt.

Helfen Sie mir, ja helfen Sie mir, oh nein,
ich habe Sehnsucht nach den Sternen.
Sehnsucht nach Licht
kann viel schlimmer nicht mehr sein,
Ich habe Sehnsucht nach den Sternelein.

Blickt man aus dem Himmelsschiff
sieht man das Funkeln ferner Sterne.
Es codiert in Finzelschrift
den Gruß, den Gruß aus weiter Ferne.
Manchmal sehn ich mich inmitten tiefster Nacht
dahin, wo mein Feinsliebchen wohnt.
Sie hat so schöne große Augen, große Macht
und einen breiten Mund.

Einen Milchaufschäumer braucht
der Mensch, um damit Milch zu schäumen.
Wird er tief ins Glas getaucht,
so fang ich sofort an zu träumen
von dem Schaum der Milchstraße in der Nacht,
vom endlos weitem Sternenmeer
und von der weißen Weltraumbarke, von der Macht
und vom Kryonenheer.

Tief im Schwarzwald und in Bayern
war ich und auch in Tirol,
doch vom nächtelangen Feiern
hab ich längst die Nase voll,
weil ich mich nach roten Riesen in der Nacht
und nach den weißen Zwergen sehn
mit ihren grünen, weiten Wiesen voller Macht
und spitzen Bergeshöhen.

Auf dem Friedhof vor der Stadt,
dort wo des Nachts die Eule schreit,
sitzen Hunde müd und matt
am Grab bei tiefster Dunkelheit
Doch das Schönste ist für mich der helle Schein,
der von den Sternen niederfällt,
denn dieser läßt die Menschen wieder glücklich sein
auf der gesamten Welt.

Mittwoch, 10. November 2010

Fashion Business

Nachfolgend empfehle ich die Seite von dem Modelabel ein garten, die auch ihre neueste Kollektion präsentieren...

Sonntag, 10. Oktober 2010

1997


Da werden Erinnerungen wach...

Danke an Klaus.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Der Jüngling und die Seefahrt

HIER anklicken und genießen.

Der Jüngling und die Seefahrt

1.

Göttliches Gebot
und die Kräfte und die Menschen
und der Opfertod
und das Schicksal, Fleisch und Seele,

Elend, Leid und Not,
denn die Sonne ist der Honig,
einsam schwebt das Boot
durch den Luftraum in die Waben.

Es steht das Gebot
fallend und wieder verstreichend
Ewig sein
soll der Aura helle Schein.



2.

Ehre und nicht Geld
treibt das Kind zur Männerschmiede.
Einsam lebt der Held
nun des Vaterlandes Schicksal,

kämpft und liebt und fällt
und der Heldenmut gießt sich als
Blutstrom in das Feld
und er leuchtet rot und stolz bis

weithin in die Welt
jedem Feind als Gruß entgegen.
Ewig ist,
wer die Liebste nicht vermisst.

3.

Der Geschmack von dir
ist indigo klingend wie der
Rosenduft von mir
und wie deutsche Heimatlieder.

Du gehörst zu mir.
Dreckig-schwarze Sommertage
schenk ich dir dafür
und du jauchzt verzückt vor Freude.

Dort im Jetzt und Hier
gibtst du mir letzte Gewißheit.
Ewigkeit
ist die Einsamkeit zu zweit.



4.

Die Offenbarung
steht im krassen Widerspruch zum
Plan der Vorsehung,
die da sprach im Höhlenkloster.

Die Auferstehung
kommt zuerst und gleich danach die
Leichenverbrennung,
bis die letzen Sonnen platzen.

Vor der Beschneidung
beten Englein für den Jüngling.
Ewig bleibt,
wer die Medusen vertreibt.

Donnerstag, 30. September 2010

Georgien





Eigentlich möchte jeder hier leben, die meisten wissen es nur noch nicht. Die Magie der heiligen Orte der Georgier ist sehr konkret. Rationalität ist von bestimmten Plätzen verbannt. Man bekommt eine Ahnung von einem Leben, wie es einmal war und wie es zu sein hat, im Vertrauen auf göttliche Kräfte.