Samstag, 20. April 2013
Dienstag, 26. Februar 2013
DAS AUGENFRÜHSTÜCK
Das NEUE LIED VON CHOMOLUNGMAS KLEID!!!
Download und ANHÖREN hier: DAS AUGENFRÜHSTÜCK
Dienstag, 22. Januar 2013
KONZERTANKÜNDIGUNG FRAPPANT 25.1.2013 21 Uhr
Freitag, 18. Januar 2013
Zweifelhaftes Social Media Management beim NABU
Beim NABU sollen vor allem Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene kindgerecht für Umweltschutz sensiblisiert werden. Ihr schönstes Projekt ist zur Zeit der Schutz des Wolfes. Wölfe sind seit ca. zehn Jahren wieder in Mitteleuropa heimisch. Ich persönlich finde das gut. Den Wölfen ist das aber vollkommen egal, ob kleine und große NABU-Fans Wölfe niedlich finden, oder ob sie von angeblichen "Wolfshassern" als "Schadwölfe" bezeichnet werden. Wölfe sind scheu und gehen dem Menschen aus gutem Grunde aus dem Weg.
Nicht so gelungene Publicity findet sich jedenfalls auf der NABU-Seite, wo auf der Sidebar ein Online- "Wolflernspiel" beworben wird - das Icon ist eine Grafik, die seltsame Assoziationen zum Thema Wolf und Kinder erzeugt...
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Freitag, 4. Januar 2013
Studiengemeinschaft Darmstadt
AAAAAHRGH!!! Ich werde andauernd mit dieser BESCHEUERTEN WERBUNG, wo diese karriereorientierten Northfacejackenträger mit frischgewaschenen Haaren eine Wendeltreppe in Zeitlupe hochhüpfen, bombardiert. Allerdings ist die Musik in der Werbung ganz geil. Würde ich gerne für Chomolungmas Kleid ausklauen...
Mittwoch, 2. Januar 2013
Schmähliche Feigheit
Schmähliche Feigheit
Den, der sich nicht wehren wil, heist man, wie man heist das Theil,
Das deß Hundes Weib so frey pflegt zu brauchen und so geil.
Wie so diß? Weil ieder Hund dran sich macht, dran reibt, dran reucht,
Und also den feigen Mann ieder braucht, wie ihn nur deucht,
Oder weil die deutsche Welt weiland einen Hund band auff
Dem, der auß der Schlacht entgieng, nicht durch Gegenwehr, durch Lauff.
-Friedrich von Logau
Freitag, 30. November 2012
Chomolungmas Kleid Bandgeschichte
„Musikindustrie zerstören, freie Musik hören!“ – Unter diesem Motto sind auf dem Musikwiki der Universität Gühlen-Glienicke zahlreiche freie Musikstücke zu sehen bzw. zu hören, so auch das komplette Repertoire von Chomolungmas Kleid, einer Boy-Group aus Ernst-Thälmann-Stadt Hamburg. Wer sind diese Jungs, bei deren Konzerten die weiblichen Ventilatoren kreischen und reihenweise in Ohnmacht fallen?
Bandleader und Leadsänger Assurbanipal Schmerz nahm bereits als Kind Gesangsunterricht und studierte an der Moskauer Lomonossowuniversität Gesang und klassisches Ballett. Er graduierte mit summa cum laude und kehrte nach seinem Abschluss nach Deutschland zurück, um im Harburger Untergrund eine Nahkampfausbildung zu absolvieren. Hier lernte er im Jahre 2006 Sloyment kennen; allerdings vergingen weitere zwei Jahre, bis sich das Projekt „Chomolungmas Kleid“ aus dem Boden stampfte.
Keyboarder und Synthesizer-Freak Lech stammt aus einer polnischen Arbeiterfamilie. Er war bereits als Kind aktiv an der Beseitigung des stalinistischen Unrechtsregimes beteiligt. Sein Vorhaben, mit Erreichen des Eintrittsalters in die Gewerkschaft Solidarność einzutreten, konnte er nicht umsetzen, da aufgrund des von der Solidarność initiierten Verbotes sämtlicher Gewerkschaften auch die Solidarność verboten wurde. Aus Frust darüber wande er sich der Musik zu. Lech verwendet hauptsächlich einen Synthesizer mit Fake-Radioröhren, die nicht beschaltet sind. Selbst das orangefarbene Glimmen ist Fake, denn es kommt nicht von den Glühwendeln der Röhren, sondern von geschickt dahinter versteckten Leuchtdioden.
Sloyment fungiert in der Band hauptsächlich als Backup-Vocal und ist quasi das dritte Rad am Wagen. Sein richtiger Name ist Gultor Großtorbay. Früher hatte er eine Pferdezucht im Weltraum. Aufgrund seines Glaubens musste er vom Planeten Rhombus 41 fliehen. Auf dem Weg nach Erde drei verliebte er sich in eine Echsenfrau, die aber aus rassehygineischen Gründen auf Erde drei nicht erlaubt sind. So verschlug es ihn vor zwölf Jahren mit seinem Raumschiff, das voller trächtiger, eingeölter Breitmaulstuten war,
zu Assurbanipal und Lech.
zu Assurbanipal und Lech.
Montag, 8. Oktober 2012
Pilze sammeln reloaded
Rund eine Woche später gehe ich heute zurück zu den Fliegenpilzen. Die sehen mittlerweile ein wenig anders von Farbe und Form aus, und es sind neue Hüte aus der Erde gesprossen. Die weissen Punkte sind größtenteils vom Regen weggewaschen- das sind nämlich Überbleibsel der allerersten Haut des Fliegenpilzes. Das vor einer Woche fotografierte Exemplar ist im Übrigen der Fliegenpilz mit der Einkerbung. Warum die Farbe von einem satten, feurigen Rot zu Orange gewechselt hat, würde mich interessieren. Jedenfalls weiß ich, dass Fliegenpilze oft mit Steinpilzen an der gleichen Stelle wachsen. Die Myzele der beiden Pilzarten sind auf eine geheimnisvolle Weise symbiotisch miteinander verbunden. Daher habe ich mich entschlossen, den Fundort noch einmal genauer abzusuchen. Und siehe da: Etwas versteckt im hohen Gras ein taufrischer, von jeglichen Parasiten verschonter Riesensteinpilz, der groß wie der Kopf eines Säuglings ist und stolze 800 Gramm auf die Waage bringt. Yeaaaah!!!
Freitag, 5. Oktober 2012
Dienstag, 21. August 2012
Ferkelstarter
"Ferkelstarter"...
Was ist Ferkelstarter?
Ferkelstarter ist spezielles Kraftfutter für Ferkel in der Schweinefleischproduktion.
Bei einer Recherche zu Massentierhaltung bin ich auf diesen schönen Post in einem Bodybuildingforum gestoßen, viel Spaß beim Lesen:
http://www.team-andro.com/phpBB3/ferkelstarter-t78658.html
Sonntag, 8. Juli 2012
Mittwoch, 27. Juni 2012
Dienstag, 12. Juni 2012
DU VERTRAUST MIR
...die neue Single von CK. Hier:
http://uni-guehlen.de/Archiv/Musik/ugu-CC0/Du_vertraust_mir.wav.mp3
Dienstag, 22. Mai 2012
Dinge, die ich kürzlich erwarb:
Das polnische Aftershave "Brutal".
Und meinen salafistischen Koran. Man beachte die Adresse, an die das ganze geschickt wurde!!!
Sonntag, 15. April 2012
Professor Vitzliputzli
Die Wolke löste sich aus dem Verband der aufgetürmten Gaswand. Violett schimmernd und pulsierend formte sie sich zu einem Ball, wie Whisky in der Schwerelosigkeit.
Die künstliche Atmosphäre erschien den Zuschauern ganz anders als das Gewohnte. Es war ein Klima, in dem auch der Geist ganz neue Wege beschreiten wird, weil die physikalischen Gesetzmäßigkeiten so ganz anders waren.
"Wir sind jetzt Zeugen des Erwachen eines neuen Bewusstseins, meine Damen und Herren. Ich möchte an dieser Stelle Frank Herbert zitieren: "Vater, der Schläfer ist erwacht!"" Professor Vitzliputzli hielt eine Rede, die den besonderen, feierlichen Anlass illustrieren sollte. Die Rede war eigentlich völlig unnötig, da alle Anwesenden ohnehin die starken Veränderungen spürten.
Das Hintergrundlicht aus einer Lichtquelle hinter der graurosa Wolkenwand wurde gedämpfter. Eine spirituelle Energie strahlte vom Zentrum. Die Erde begann zu vibrieren. Alle Anwesenden hielten sich an den Händen, und obwohl sie nicht wussten, was geschah, hatte niemand Angst. Sie blickten auf einen leicht abschüssigen Abhang hinunter in ein Tal, wo die bizarren, sich stetig verändernden und wabernden Wolken sich zentrierten. Auch die Tierwelt wurde von dem nie da Gewesenen in Bann gezogen. Schwärme von Insekten und Vögeln sammelten sich auf den sanft geschwungenen Hügeln, die sich locker um das Tal mit dem Zentrum des Geschehens gruppierten.
Die künstliche Atmosphäre erschien den Zuschauern ganz anders als das Gewohnte. Es war ein Klima, in dem auch der Geist ganz neue Wege beschreiten wird, weil die physikalischen Gesetzmäßigkeiten so ganz anders waren.
"Wir sind jetzt Zeugen des Erwachen eines neuen Bewusstseins, meine Damen und Herren. Ich möchte an dieser Stelle Frank Herbert zitieren: "Vater, der Schläfer ist erwacht!"" Professor Vitzliputzli hielt eine Rede, die den besonderen, feierlichen Anlass illustrieren sollte. Die Rede war eigentlich völlig unnötig, da alle Anwesenden ohnehin die starken Veränderungen spürten.
Das Hintergrundlicht aus einer Lichtquelle hinter der graurosa Wolkenwand wurde gedämpfter. Eine spirituelle Energie strahlte vom Zentrum. Die Erde begann zu vibrieren. Alle Anwesenden hielten sich an den Händen, und obwohl sie nicht wussten, was geschah, hatte niemand Angst. Sie blickten auf einen leicht abschüssigen Abhang hinunter in ein Tal, wo die bizarren, sich stetig verändernden und wabernden Wolken sich zentrierten. Auch die Tierwelt wurde von dem nie da Gewesenen in Bann gezogen. Schwärme von Insekten und Vögeln sammelten sich auf den sanft geschwungenen Hügeln, die sich locker um das Tal mit dem Zentrum des Geschehens gruppierten.
Freitag, 16. März 2012
Montag, 28. November 2011
Люблю тебя и хлеб
Die neue Single von CHOMOLUNGMAS KLEID! Ladet sie uch runter, und zwar HIER!!!
Am Mittwoch den 30. November gibt es im Übrigen ein kleines Probekonzert im kachelraum des Frappant, wo unter anderem dieser Smashhit live am Publikum erprobt wird...
Am Mittwoch den 30. November gibt es im Übrigen ein kleines Probekonzert im kachelraum des Frappant, wo unter anderem dieser Smashhit live am Publikum erprobt wird...
Donnerstag, 6. Oktober 2011
CUPCAKES OF THE WORLD: ADICTO GOLD from TURKEY
Bought in an turkish Supermarket. Design of the package is both appetizing and mysterious, with NUTRITION FACTS written in arabic on it. After opening a sweet, warm smell reaches the Nose. Not bad. But: The Picture of the ADICTO GOLD and the real Cupcake differ from each other! The taste itself: A avariciously making conglomerate of brown, sweet and monosodium glutamate aromatics, which is just PERFECT.
Summary: One of the best Cupcakes I have ever tasted. It really deserves the Name "ADICTO".
Montag, 3. Oktober 2011
Samstag, 17. September 2011
Chomolungmas Kleid in Concert und Videoreleaseparty "Sehnsucht nach den Sternen"

„Einen Milchaufschäumer braucht der Mensch, um damit Milch zu schäumen. Wird er tief ins Glas getaucht, so fang ich sofort an zu träumen: Von dem Schaum der Milchstraße in der Nacht, vom endlos weiten Sternenmeer und von der weißen Weltraumbarke, von der Macht, und vom Kryonenheer“
Chomolungmas Kleid sind ein Duo aus Hamburg, die elektronischen Problemfolk machen.
Special Guest: Fee Reega
Beginn 22:30
Webseite:
http://uni-guehlen.de/CK
http://de-de.facebook.com/MountEverestsRock
DJs:
Der gelbe Satan
DJ Lotto
Dienstag, 16. August 2011
Chomolungmas Kleid im Frappant
Liebe Freunde,
am 24.9.2011 wird das neue Video der Weltöffentlichkeit präsentiert- bei der VIDEORELEASEPARTY zu Sehnsucht nach den Sternen, diesmal im Frappant!
Als besonderen Gast haben wir die Musikerin Fee Reega eingeladen, um uns zu unterstützen. Yeah!!!
am 24.9.2011 wird das neue Video der Weltöffentlichkeit präsentiert- bei der VIDEORELEASEPARTY zu Sehnsucht nach den Sternen, diesmal im Frappant!
Als besonderen Gast haben wir die Musikerin Fee Reega eingeladen, um uns zu unterstützen. Yeah!!!
Montag, 20. Juni 2011
Sonntag, 12. Juni 2011
Waffenfähiges Plutonium
Gastbeitrag von Sloyment
Gestern habe ich geträumt, ich wäre vom Nordpol zum Südpol zu Fuß gegangen, so wie Frank Schöbel es besingt. Da durch die globale Erwärmung das Wasser schneller verdampft, ist der Meeresspiegel gewaltig gesunken, so dass man die Ozeane an den flachsten Stellen in der Tat zu Fuß durchqueren kann. Der Mann vom Reisebüro erklärte mir die genaue Route, und dann ging es los. Als ich wieder zurück in Hamburg war, rief mich meine Mutti von ihrem Händi aus an. Sie war auf eigene Faust zum Südpol geflogen und nun enttäuscht, dass ich schon wieder weg war. Ausserdem hatte sie die Orientierung verloren und konnte nicht mehr zum Flugplatz zurückfinden. Deshalb sollte ich sie abholen, was mir aber zu viel war, denn ich brauchte erstmal ein bisschen Verschnaufung. Ich ging daher auf OpenStreetMap und erklärte ihr den Weg so gut es ging am Telefon. Danach rief mich Assurbanipal an, ob wir zusammen Musik machen; er sei gerade in der Nähe. Ich bejahte dies, und kurze Zeit später stand er vor der Tür mit drei großen runden Kaffedosen voller Chemikalien. In diesen Dosen sei waffenfähiges Plutonium, ganz schwer ranzukommen, aber damit könnten wir bei unserem nächsten Konzert den Super-Bühnenshow-Effekt schlechthin abliefern. Assurbanipal steht nämlich auf Atombombenexplosionen. „Aber dann sind ja alle unsere Fans tot.“ wendete ich ein, und Assurbanipal agreete instantaniously, dass wir die Chemikalien beim Konzert doch nicht einsetzen würden können. Schlimmer noch! Mit waffenfähigem Plutonium in der Tasche sollten wir uns besser nicht erwischen lassen. Der Besitz allein sei bestimmt strafbar, sagte ich, und wir würden dafür bestimmt hingerichtet. Also warfen wir die Dosen in den Kofferraum vom Auto von Assurbanipals Eltern und fuhren kreuz und quer durch die Stadt, um sie irgendwo loszuwerden. Zuerst fuhren wir zum Schrottplatz, aber dann hatte ich doch Bedenken: früher oder später würden die Kaffeedosen durchrotten, und dann würden mit dem Plutonium weite Landstriche verseucht. Also kämen wir wohl oder übel nicht umhin, das Plutonium zu verbrauchen. Wir fuhren also zur Elbe, um ein kleines Feuerwerk zu machen, aber vorher nochmal zu mir nach Hause, um die Videokamera zu holen. Vielleicht könnten wir die Aufnahmen ja noch für die Stadtzertrampelungszene in unserem nächsten Musikvideo gebrauchen. Als wir an der Elbe ankamen, kam mir die Idee, wir könnten die Dosen ja auch einfach bei der Polizei abgeben und behaupten, wir hätten sie an der Elbe gefunden. Assurbanipal war einverstanden. Also kehrten wir wieder um und fuhren erstmal zu Aldi, um uns Süßigkeiten zu kaufen. Als wir wieder rauskamen und die Tüten in den Kofferkasten luden, bemerkte ich an den Kaffedosen mit dem spaltbaren Material an der Seite einen kleinen, unleserlichen Schriftzug. Ich versuchte ihn zu entziffern: „Ritter“ stand dort mit Schlagbuchstaben eingeprägt. „Hast du die Dosen von Holger Ritter bekommen?“ – „Ja, woher weißt du das?“ Warum bin ich darauf nicht eher gekommen? Holger arbeitet in einer „Kaffeerösterei“, was nichts anderes ist, als ein Brutreaktor! Klar, dass er dort an sowas rankommt. Aber der Chef war listig und hat den Namen des Mitarbeiters in den Behälter graviert, damit dieser eben nicht geklaut wird. Wie dumm muss man sein! Wusste Holger das denn nicht? Der Chef muss es ihm doch irgendwann mal gesagt haben, sonst funktioniert der Trick doch gar nicht. „Wenn ich es herausfinden kann, dass die Dosen von Holger stammen, kann die Polizei das auch. Und wenn Holger aussagt, wem er die Dosen gegeben hat, weil er nicht hingerichtet werden möchte, dann werden wir hingerichtet, und Holger auch.“ Ratlos saßen wir auf dem Aldiparkplatz an diesem wunderschönen Sommertag. Nach einer Weile begannen wir, die Aldi-Schokolade zu verspeisen.
Gestern habe ich geträumt, ich wäre vom Nordpol zum Südpol zu Fuß gegangen, so wie Frank Schöbel es besingt. Da durch die globale Erwärmung das Wasser schneller verdampft, ist der Meeresspiegel gewaltig gesunken, so dass man die Ozeane an den flachsten Stellen in der Tat zu Fuß durchqueren kann. Der Mann vom Reisebüro erklärte mir die genaue Route, und dann ging es los. Als ich wieder zurück in Hamburg war, rief mich meine Mutti von ihrem Händi aus an. Sie war auf eigene Faust zum Südpol geflogen und nun enttäuscht, dass ich schon wieder weg war. Ausserdem hatte sie die Orientierung verloren und konnte nicht mehr zum Flugplatz zurückfinden. Deshalb sollte ich sie abholen, was mir aber zu viel war, denn ich brauchte erstmal ein bisschen Verschnaufung. Ich ging daher auf OpenStreetMap und erklärte ihr den Weg so gut es ging am Telefon. Danach rief mich Assurbanipal an, ob wir zusammen Musik machen; er sei gerade in der Nähe. Ich bejahte dies, und kurze Zeit später stand er vor der Tür mit drei großen runden Kaffedosen voller Chemikalien. In diesen Dosen sei waffenfähiges Plutonium, ganz schwer ranzukommen, aber damit könnten wir bei unserem nächsten Konzert den Super-Bühnenshow-Effekt schlechthin abliefern. Assurbanipal steht nämlich auf Atombombenexplosionen. „Aber dann sind ja alle unsere Fans tot.“ wendete ich ein, und Assurbanipal agreete instantaniously, dass wir die Chemikalien beim Konzert doch nicht einsetzen würden können. Schlimmer noch! Mit waffenfähigem Plutonium in der Tasche sollten wir uns besser nicht erwischen lassen. Der Besitz allein sei bestimmt strafbar, sagte ich, und wir würden dafür bestimmt hingerichtet. Also warfen wir die Dosen in den Kofferraum vom Auto von Assurbanipals Eltern und fuhren kreuz und quer durch die Stadt, um sie irgendwo loszuwerden. Zuerst fuhren wir zum Schrottplatz, aber dann hatte ich doch Bedenken: früher oder später würden die Kaffeedosen durchrotten, und dann würden mit dem Plutonium weite Landstriche verseucht. Also kämen wir wohl oder übel nicht umhin, das Plutonium zu verbrauchen. Wir fuhren also zur Elbe, um ein kleines Feuerwerk zu machen, aber vorher nochmal zu mir nach Hause, um die Videokamera zu holen. Vielleicht könnten wir die Aufnahmen ja noch für die Stadtzertrampelungszene in unserem nächsten Musikvideo gebrauchen. Als wir an der Elbe ankamen, kam mir die Idee, wir könnten die Dosen ja auch einfach bei der Polizei abgeben und behaupten, wir hätten sie an der Elbe gefunden. Assurbanipal war einverstanden. Also kehrten wir wieder um und fuhren erstmal zu Aldi, um uns Süßigkeiten zu kaufen. Als wir wieder rauskamen und die Tüten in den Kofferkasten luden, bemerkte ich an den Kaffedosen mit dem spaltbaren Material an der Seite einen kleinen, unleserlichen Schriftzug. Ich versuchte ihn zu entziffern: „Ritter“ stand dort mit Schlagbuchstaben eingeprägt. „Hast du die Dosen von Holger Ritter bekommen?“ – „Ja, woher weißt du das?“ Warum bin ich darauf nicht eher gekommen? Holger arbeitet in einer „Kaffeerösterei“, was nichts anderes ist, als ein Brutreaktor! Klar, dass er dort an sowas rankommt. Aber der Chef war listig und hat den Namen des Mitarbeiters in den Behälter graviert, damit dieser eben nicht geklaut wird. Wie dumm muss man sein! Wusste Holger das denn nicht? Der Chef muss es ihm doch irgendwann mal gesagt haben, sonst funktioniert der Trick doch gar nicht. „Wenn ich es herausfinden kann, dass die Dosen von Holger stammen, kann die Polizei das auch. Und wenn Holger aussagt, wem er die Dosen gegeben hat, weil er nicht hingerichtet werden möchte, dann werden wir hingerichtet, und Holger auch.“ Ratlos saßen wir auf dem Aldiparkplatz an diesem wunderschönen Sommertag. Nach einer Weile begannen wir, die Aldi-Schokolade zu verspeisen.
Sonntag, 5. Juni 2011
Donnerstag, 19. Mai 2011
Berge und Meer
Gastbeitrag von Sloyment
Heute nacht habe ich geträumt, die Wessis hätten die gesamte Ostseeküste landschaftlich umgestaltet: von Lübeck bis Swinouschje wurden künstliche Gebirge aufgeschüttet. Ich fuhr mit der Touristen-Eisenbahn, und kein einziger Ort war mehr wiederzuerkennen. Die Berge sind viel zu steil! Sie passen überhaupt nicht in die norddeutsche Endmoränenlandschaft und sehen auch sonst total unecht und aufgeschüttet aus, dafür aber schön begrünt. Überall stehen jetzt Hotels herum, die aussehen wie die Häuschen von einem Modelleisenbahn-Bausatz. Mitunter lugen immer mal wieder Plattenbauten zwischen den Bergen hindurch. Sie sind Zeugnis moderner Architektur; nach der Wende verkamen sie jedoch zu Elendsvierteln. Ich belausche heimlich ein Rentnerehepaar. Die medizinische Versorgung habe sich seit der Privatisierung des Krankenhauses doch sehr verbessert, ruft er zu ihr in die Küche, während er mit einem Bier in der Hand auf der alten DDR-Couch sitzt und das Unterbelichtetenfernsehen guckt. (Keine Ahnung, wie ich in die Wohnung gekommen bin...)
Heute nacht habe ich geträumt, die Wessis hätten die gesamte Ostseeküste landschaftlich umgestaltet: von Lübeck bis Swinouschje wurden künstliche Gebirge aufgeschüttet. Ich fuhr mit der Touristen-Eisenbahn, und kein einziger Ort war mehr wiederzuerkennen. Die Berge sind viel zu steil! Sie passen überhaupt nicht in die norddeutsche Endmoränenlandschaft und sehen auch sonst total unecht und aufgeschüttet aus, dafür aber schön begrünt. Überall stehen jetzt Hotels herum, die aussehen wie die Häuschen von einem Modelleisenbahn-Bausatz. Mitunter lugen immer mal wieder Plattenbauten zwischen den Bergen hindurch. Sie sind Zeugnis moderner Architektur; nach der Wende verkamen sie jedoch zu Elendsvierteln. Ich belausche heimlich ein Rentnerehepaar. Die medizinische Versorgung habe sich seit der Privatisierung des Krankenhauses doch sehr verbessert, ruft er zu ihr in die Küche, während er mit einem Bier in der Hand auf der alten DDR-Couch sitzt und das Unterbelichtetenfernsehen guckt. (Keine Ahnung, wie ich in die Wohnung gekommen bin...)
Montag, 16. Mai 2011
Konzert auf dem Münzviertelstrassenfest am 4.6

CHOMOLUNGMAS KLEID LIVE auf dem tollen Strassenfest. Um 17 Uhr.
Alle Songs von Chomolungmas Kleid sind runterzuladen auf der offiziellen Webseite.
Donnerstag, 5. Mai 2011
Aufgehübschte Hauptseite von Chomolungmas Kleid
Die offizielle Internetseite, auf der alle Downloads (demnächst auch als MP3) downloadbar sind,
ist nun optisch aufgehübscht und bedienerfreundlicher geworden.
http://musik.uni-guehlen.de/wiki/Benutzer:Chomolungmas_Kleid
ist nun optisch aufgehübscht und bedienerfreundlicher geworden.
http://musik.uni-guehlen.de/wiki/Benutzer:Chomolungmas_Kleid
Montag, 28. Februar 2011
Ein Streitgespräch zwischen Biologen

Doktor Schmerz:
Man beachte, dass die typische Blaufärbung von Fungi Mcinsallus herrührt, während der gräuliche, viel häufigerere Pilz dimoecter Psyrogaster weniger appetitlich aussieht. Allerdings ist erstere Pilzsorte sehr giftig.
Gronkor:
Pffff, von wegen Fachmann!!
Verwechselt einen Fungus Archaeopter Linnaeus mit einem Dimoecter Psyrogaster!
Was für ein Anfängerfehler!
Doktor Schmerz:
Äh, nein! Der F. Archaeopter Linnaeus besitzt eine grünlichere Myzelfärbung, darüberhinaus unterscheiden die beiden Arten sich hinsichtlich ihrer Enzymstruktur und des Habitats beträchtlich. Kein Wunder, gehört die Psyrogasterfamilie ja zu den unechten Schleimpilzen und nicht zu den Funguiden im eigentlichen Sinne.
Gronkor:
Nicht ganz richtig. Der F. Archaeopter Linnaeus besitzt eine hellgraue Myzelfärbung, grünlich ist sie beim F. Archaeopter Usbecii, mit dem dieser allerdings gerne verwechselt wird. Und ein Dimoecter Psyrogaster kann das - obwohl er bei diesen Lichtverhältnissen leicht für einen gehalten werden könnte - schon deshalb nicht sein, weil dieser bei Dunkelheit (die ja durch den verschlossen Deckel gegeben war) Epsoepsin produziert - eine für die gesamte Funguiden-Familie (also auch den hier zu beobachtenden Fungi McInsallus) auf Grund von deren reziprokem Eiweißkreislauf hochgiftigen Substanz. Dies hätte zu dem typischen, von von Stövelshagen bereits 1815 beobachteten "Verdrängungsring" geführt, der hier jedoch ausbleibt. Und es war auch von Stövelshagen, der zwei Jahre später die auch hier zu beobachtende Symbiose zwischen Fungus Archaeopter Linnaeus und Fungi McInsallus als erster beschrieb (vgl. Deutsche Mykophone Enzyklopädie von 1830, zweite Auflage, Eintrag "Fungi McInsallus").
Doktor Schmerz:
Es ist immer putzig und rührend, wenn auch Laien sich für die Fungologie interessieren. Aber doch erkennt man in deinen Urteilen, dass diese einer wissenschaftlichen Grundlage entbehren- "Verdrängunsgringe" beispielsweise sind eine Theorie des 19. Jahrhundertts, die aus den bescheidenen, damaligen Mitteln der Mykologie herrührt. Mit einem einfachen Enzymstaniographischen Test hättest du sofort ermitteln können, dass selbstverständlich keine Epsoezide oder sonstigen Mykotoxen in Myzel und Geflecht ausgesondert werden. Ergo: Es handelt sich hierbei um den Psyrogaster.
Gronkor:
Ach, dass der alte Streit zwischen Fungologen und Mykologen, bzw. besser: Mykodäten jetzt auch aufs Internet überspringen muss! Der Vorwurf, Mykodätie sei noch nicht einmal eine ernst zu nehmende Wissenschaft, gibt der alten Auseinandersetzung allerdings eine neue Qualität. Sie, Herr Kollege Dr. Schmerz, scheinen doch noch nicht einmal die bahnbrechenden mykodätischen Veröffentlichungen des Teams um Seyffert und Knuppski vom Colorado Institute of Biology zu kennen, in denen die Theorie der Verdrängungsringe, oder, um es Knuppskis Worten zu sagen: Diminuitivkerbungen auf dem Boden der Phylognomie sozusagen in das einundzwanzigste Jahrhundert hinüberrettet und gleichzeitig die "Fungologie" wieder ins Reich der Pseudowissenschaft verwiesen hat, wo sie hingehört.
Man denke nur an die längst widerlegte "Myzelreruptionsthese", auf der das gesamte Gedankengebäude der modernen "Fungologie" basiert und die spätestens 2002 von Florian Blumenthal in seiner bahnbrechenden Dissertation eindeutig widerlegt wurde. Aber diese Veröffentlichung scheint Ihnen irgendwie entgangen zu sein. Deshalb hier zur Erinnerung:
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/79/
Dienstag, 15. Februar 2011
Wer erkennt sich hier wieder?
Sie brauchen die Zuneigung und Bewunderung anderer, dabei neigen Sie zu Selbstkritik. Zwar hat Ihre Persönlichkeit einige Schwächen, doch können Sie diese im allgemeinen ausgleichen. Sie haben beträchtliche Fähigkeiten, die brachliegen, statt dass Sie sie zu Ihrem Vorteil nutzen. Äußerlich diszipliniert und kontrolliert, fühlen Sie sich ängstlich und unsicher. Mitunter zweifeln Sie ernstlich an der Richtigkeit Ihres Tuns und Ihrer Entscheidungen. Sie bevorzugen ein gewisses Maß an Abwechslung und Veränderung, und Sie sind unzufrieden, wenn Sie von Verboten und Beschränkungen eingeengt werden. Sie sind stolz auf Ihr unabhängiges Denken und nehmen anderer Leute Aussagen nicht unbewiesen hin. Doch erachten Sie es als unklug, sich anderen zu freimütig zu öffnen. Manchmal verhalten Sie sich extrovertiert, leutselig und aufgeschlossen, manchmal auch introvertiert, skeptisch und zurückhaltend. Ihre Wünsche scheinen mitunter eher unrealistisch.
Montag, 10. Januar 2011
Sehnsucht nach den Sternen
Download hier:
http://85.214.128.10/div.uni-guehlen.de/Musik/ugu-CC0/Sehnsucht5.wav.mp3
Theodor W. Adorno über Schlager: „Schlager beliefern die zwischen Betrieb und Reproduktion der Arbeitskraft Eingespannten mit Ersatz für Gefühle überhaupt, von denen ihr zeitgemäß revidiertes Ich-Ideal sagt, sie müssten sie haben.“
★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ ★
An der Leninsternwarte,
dort wo die Pofressoren lehren
stand ich vor der Sternenkarte
und ließ es mir genau erklären,
wo bekomme ich den Superdiamant
und wo den Treibstoff für den Start
und wo bekomm ich den gesamten Proviant
für meine Sternenfahrt.
Helfen Sie mir, ja helfen Sie mir, oh nein,
ich habe Sehnsucht nach den Sternen.
Sehnsucht nach Licht
kann viel schlimmer nicht mehr sein,
Ich habe Sehnsucht nach den Sternelein.
Blickt man aus dem Himmelsschiff
sieht man das Funkeln ferner Sterne.
Es codiert in Finzelschrift
den Gruß, den Gruß aus weiter Ferne.
Manchmal sehn ich mich inmitten tiefster Nacht
dahin, wo mein Feinsliebchen wohnt.
Sie hat so schöne große Augen, große Macht
und einen breiten Mund.
Einen Milchaufschäumer braucht
der Mensch, um damit Milch zu schäumen.
Wird er tief ins Glas getaucht,
so fang ich sofort an zu träumen
von dem Schaum der Milchstraße in der Nacht,
vom endlos weitem Sternenmeer
und von der weißen Weltraumbarke, von der Macht
und vom Kryonenheer.
Tief im Schwarzwald und in Bayern
war ich und auch in Tirol,
doch vom nächtelangen Feiern
hab ich längst die Nase voll,
weil ich mich nach roten Riesen in der Nacht
und nach den weißen Zwergen sehn
mit ihren grünen, weiten Wiesen voller Macht
und spitzen Bergeshöhen.
Auf dem Friedhof vor der Stadt,
dort wo des Nachts die Eule schreit,
sitzen Hunde müd und matt
am Grab bei tiefster Dunkelheit
Doch das Schönste ist für mich der helle Schein,
der von den Sternen niederfällt,
denn dieser läßt die Menschen wieder glücklich sein
auf der gesamten Welt.
http://85.214.128.10/div.uni-guehlen.de/Musik/ugu-CC0/Sehnsucht5.wav.mp3
Theodor W. Adorno über Schlager: „Schlager beliefern die zwischen Betrieb und Reproduktion der Arbeitskraft Eingespannten mit Ersatz für Gefühle überhaupt, von denen ihr zeitgemäß revidiertes Ich-Ideal sagt, sie müssten sie haben.“
★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ ★ ★
An der Leninsternwarte,
dort wo die Pofressoren lehren
stand ich vor der Sternenkarte
und ließ es mir genau erklären,
wo bekomme ich den Superdiamant
und wo den Treibstoff für den Start
und wo bekomm ich den gesamten Proviant
für meine Sternenfahrt.
Helfen Sie mir, ja helfen Sie mir, oh nein,
ich habe Sehnsucht nach den Sternen.
Sehnsucht nach Licht
kann viel schlimmer nicht mehr sein,
Ich habe Sehnsucht nach den Sternelein.
Blickt man aus dem Himmelsschiff
sieht man das Funkeln ferner Sterne.
Es codiert in Finzelschrift
den Gruß, den Gruß aus weiter Ferne.
Manchmal sehn ich mich inmitten tiefster Nacht
dahin, wo mein Feinsliebchen wohnt.
Sie hat so schöne große Augen, große Macht
und einen breiten Mund.
Einen Milchaufschäumer braucht
der Mensch, um damit Milch zu schäumen.
Wird er tief ins Glas getaucht,
so fang ich sofort an zu träumen
von dem Schaum der Milchstraße in der Nacht,
vom endlos weitem Sternenmeer
und von der weißen Weltraumbarke, von der Macht
und vom Kryonenheer.
Tief im Schwarzwald und in Bayern
war ich und auch in Tirol,
doch vom nächtelangen Feiern
hab ich längst die Nase voll,
weil ich mich nach roten Riesen in der Nacht
und nach den weißen Zwergen sehn
mit ihren grünen, weiten Wiesen voller Macht
und spitzen Bergeshöhen.
Auf dem Friedhof vor der Stadt,
dort wo des Nachts die Eule schreit,
sitzen Hunde müd und matt
am Grab bei tiefster Dunkelheit
Doch das Schönste ist für mich der helle Schein,
der von den Sternen niederfällt,
denn dieser läßt die Menschen wieder glücklich sein
auf der gesamten Welt.
Mittwoch, 10. November 2010
Fashion Business
Nachfolgend empfehle ich die Seite von dem Modelabel ein garten, die auch ihre neueste Kollektion präsentieren...
Sonntag, 10. Oktober 2010
Sonntag, 3. Oktober 2010
Der Jüngling und die Seefahrt
HIER anklicken und genießen.
Der Jüngling und die Seefahrt
1.
Göttliches Gebot
und die Kräfte und die Menschen
und der Opfertod
und das Schicksal, Fleisch und Seele,
Elend, Leid und Not,
denn die Sonne ist der Honig,
einsam schwebt das Boot
durch den Luftraum in die Waben.
Es steht das Gebot
fallend und wieder verstreichend
Ewig sein
soll der Aura helle Schein.
2.
Ehre und nicht Geld
treibt das Kind zur Männerschmiede.
Einsam lebt der Held
nun des Vaterlandes Schicksal,
kämpft und liebt und fällt
und der Heldenmut gießt sich als
Blutstrom in das Feld
und er leuchtet rot und stolz bis
weithin in die Welt
jedem Feind als Gruß entgegen.
Ewig ist,
wer die Liebste nicht vermisst.
3.
Der Geschmack von dir
ist indigo klingend wie der
Rosenduft von mir
und wie deutsche Heimatlieder.
Du gehörst zu mir.
Dreckig-schwarze Sommertage
schenk ich dir dafür
und du jauchzt verzückt vor Freude.
Dort im Jetzt und Hier
gibtst du mir letzte Gewißheit.
Ewigkeit
ist die Einsamkeit zu zweit.
4.
Die Offenbarung
steht im krassen Widerspruch zum
Plan der Vorsehung,
die da sprach im Höhlenkloster.
Die Auferstehung
kommt zuerst und gleich danach die
Leichenverbrennung,
bis die letzen Sonnen platzen.
Vor der Beschneidung
beten Englein für den Jüngling.
Ewig bleibt,
wer die Medusen vertreibt.
Der Jüngling und die Seefahrt
1.
Göttliches Gebot
und die Kräfte und die Menschen
und der Opfertod
und das Schicksal, Fleisch und Seele,
Elend, Leid und Not,
denn die Sonne ist der Honig,
einsam schwebt das Boot
durch den Luftraum in die Waben.
Es steht das Gebot
fallend und wieder verstreichend
Ewig sein
soll der Aura helle Schein.
2.
Ehre und nicht Geld
treibt das Kind zur Männerschmiede.
Einsam lebt der Held
nun des Vaterlandes Schicksal,
kämpft und liebt und fällt
und der Heldenmut gießt sich als
Blutstrom in das Feld
und er leuchtet rot und stolz bis
weithin in die Welt
jedem Feind als Gruß entgegen.
Ewig ist,
wer die Liebste nicht vermisst.
3.
Der Geschmack von dir
ist indigo klingend wie der
Rosenduft von mir
und wie deutsche Heimatlieder.
Du gehörst zu mir.
Dreckig-schwarze Sommertage
schenk ich dir dafür
und du jauchzt verzückt vor Freude.
Dort im Jetzt und Hier
gibtst du mir letzte Gewißheit.
Ewigkeit
ist die Einsamkeit zu zweit.
4.
Die Offenbarung
steht im krassen Widerspruch zum
Plan der Vorsehung,
die da sprach im Höhlenkloster.
Die Auferstehung
kommt zuerst und gleich danach die
Leichenverbrennung,
bis die letzen Sonnen platzen.
Vor der Beschneidung
beten Englein für den Jüngling.
Ewig bleibt,
wer die Medusen vertreibt.
Donnerstag, 30. September 2010
Georgien
Eigentlich möchte jeder hier leben, die meisten wissen es nur noch nicht. Die Magie der heiligen Orte der Georgier ist sehr konkret. Rationalität ist von bestimmten Plätzen verbannt. Man bekommt eine Ahnung von einem Leben, wie es einmal war und wie es zu sein hat, im Vertrauen auf göttliche Kräfte.
Donnerstag, 5. August 2010
Musikvideo "You Segment" von Chomolungmas Kleid
Das neueste Musikvideo des beliebten Duos aus Hamburg.
Zur Abwechslung wird mal auf Englisch gesungen. Alle Schnitte und Effekte, auch die Untertitel, sind im Übrigen selbstgemacht und nicht etwa mithilfe eines Schnittprogramms erstellt, sondern von Sloyment auf der Kommandozeile ersonnen.
Im Video haben wir eine kleine Eule versteckt, findest du sie?
Zur Abwechslung wird mal auf Englisch gesungen. Alle Schnitte und Effekte, auch die Untertitel, sind im Übrigen selbstgemacht und nicht etwa mithilfe eines Schnittprogramms erstellt, sondern von Sloyment auf der Kommandozeile ersonnen.
Im Video haben wir eine kleine Eule versteckt, findest du sie?
Dienstag, 3. August 2010
Samstag, 31. Juli 2010
Herr Fugbaum

"Dänn wääd sie au schnell, ne. Also ich moin dies aaschschnell, die geile Spinne. (...) Ich mein, is viel lankweillich, aher wenn man dasso sieht- schmeiss rein... die läuft, und kricht... Is gut! Gehnauso wie wiä! (...) Kann man sahng wir sin wie die Vougelspinne: Wenn wir viel zu fressn krieng, wern wir lanksam. Abär sou wie jetz, da sinn wir alle heiss, jetz sin wir alle da un sin wir schnell... un heiss."
Mittwoch, 14. Juli 2010
Montag, 12. Juli 2010
Люблю тебя и хлеб
Вчера я вступал в большой дом хлеба,
у полки, там я увидел тебя.
Итак я сказал Эй учтивая дева,
красивая ты, как луна,
хочешь ли ты ко мне придти?
Я хлеб купил, что есть очень чистый,
свежий, мягкий, вкусный хлеб,
а не пельмени, а не белящи.
Когда прибывали мы дома моего,
вытягивал ты твоё платьице.
Как жадно смотрел я на хлеб заодно!
так что мне билось быстрее сердце.
Ты голая на диван садила,
ты ждала долго, видно бес слов.
Из кухне слышно чавкающие шумы,
в конце концов всё был полный готов.
Я хлебом тебя намазал,
твоё тело этим ласкал.
Ты катался пол ночь на тахте.
Люблю тебя и хлеб на тебе.
у полки, там я увидел тебя.
Итак я сказал Эй учтивая дева,
красивая ты, как луна,
хочешь ли ты ко мне придти?
Я хлеб купил, что есть очень чистый,
свежий, мягкий, вкусный хлеб,
а не пельмени, а не белящи.
Когда прибывали мы дома моего,
вытягивал ты твоё платьице.
Как жадно смотрел я на хлеб заодно!
так что мне билось быстрее сердце.
Ты голая на диван садила,
ты ждала долго, видно бес слов.
Из кухне слышно чавкающие шумы,
в конце концов всё был полный готов.
Я хлебом тебя намазал,
твоё тело этим ласкал.
Ты катался пол ночь на тахте.
Люблю тебя и хлеб на тебе.
Montag, 21. Juni 2010
NEU: "Lass mich nicht alleine sterben" von CHOMOLUNGMAS KLEID
HIER anhören!
1.
Du sagst mir, du liebst mich nicht,
doch ich begehre dich auch nicht.
Ich bin weinend fortgerannt
und lag allein am Strand, verbrannt im Sand.
Du weißt, wie schwer es ist, allein zu sein
am Tag, an dem du stirbst!
2.
Du hast mich nicht angesehen,
du willst mich nicht verstehen, verstehen.
Ich war immer gut zu dir,
doch wie bist du zu mir? Zu mir, zu mir.
Ich weiß, wie schwer es ist, allein zu sein
am Tag, an dem du stirbst!
3.
Die Frau an sich liebt nur zum Schein
und ist im Herzen nur aus Stein.
Ein Mann geht seinen Weg allein,
um auch am Ende nur allein zu sein.
Du weißt (usw.)
4.
Du hast mich nicht angelacht,
du hast mich umgebracht heut nacht.
Ich gehe nun von dir fort
ohne ein Abschiedswort, nur fort, hinfort!
Ich weiß (usw.)
Dienstag, 15. Juni 2010
Bize Ölüm Yok

...wir werden nicht sterben, von Grup Yorum , 1985.
Meine Musikempfehlung von heute!
Musikbeispiel HIER!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Dienstag, 25. Mai 2010
Die Heide bei Handeloh
Über Nacht wurde der Sparkassenautomat von Handeloh mit Hilfe von miltärischem Sprengstoff geöffnet, der Sparkassenvorraum ist noch ganz verwüstet. Die Explosion war kilometerweit zu hören, ein greller Blitz und ein geheimnisvoller Feuerball hatten die Nacht hell erleuchtet. Die Polizei verhört mich, da ich einer der letzten war, die den Automaten noch benutzt haben. Trotz Verbotes habe ich heimlich ein Foto gemacht. Die Heide selber ist rauh und schön. Nach einigem Wandern gelangt man an Heidjerkaten, die genauso aussehen wie auf Wurstverpackungen von ALDI. Die Seeve entspringt hier in der Nähe, und versteckt hinter den Monokultur-Kieferwäldern gelangt man zu den Quellauen des Seeveflusses, der sich einen Canyon in die sandige Landschaft gegraben hat.
Freitag, 21. Mai 2010
Togo
Sonntag, 2. Mai 2010
Deutschland
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